analog vor digital
„analog vor digital“ richtet sich an alle, die sich für eine mündigkeitsorientierte Medienbildung interessieren – sowohl in medienpädagogischen als auch in informatischen Themenfeldern. Von Brigitte Pemberger und Paula Bleckmann
„analog vor digital“ richtet sich an alle, die sich für eine mündigkeitsorientierte Medienbildung interessieren – sowohl in medienpädagogischen als auch in informatischen Themenfeldern. Von Brigitte Pemberger und Paula Bleckmann
Replik auf den Kommentar bei SWR-Wissen auf den Moratoriumsappell zur Digitalisierung von KiTa und Schule. Statt Fakten und Studien zu referieren, werden diejenigen diffamiert, die valide Studien zitieren, auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Von Ralf Lankau
Das Unternehmen Meta (vormals Facebook) nutze mächtige und beispiellose Technologien, um Kinder und Jugendliche auf die eigenen Seiten und in die Falle zu locken, um dadurch Gewinne zu erzielen, heißt es in einer Klageschrift, mit der mehr als 40 US-Bundesstaaten den Facebook-Konzern wegen Gesundheitsgefährdung von Kindern und Jugendlichen verklagen. Die Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, seine Onlinedienste „auf manipulative Weise so zu gestalten, dass Kinder abhängig werden und zugleich an Selbstwertgefühl verlieren“.
Nils B. Schulz hat mit seinem neu erschienenen Buch „Kritik und Verantwortung. Irrwege der Digitalisierung und Perspektiven einer lebendigen Pädagogik“ eine beachtenswerte, kritische Analyse der Umsteuerung des Schulsystems unter neoliberalen Vorzeichen vorgelegt. Die folgende Besprechung empfiehlt den lesenswerten Essay zur Lektüre. Von Dr. Burkard Chwalek
Die UNESCO hat den Einsatz von Digitaltechnik in Schulen weltweit untersucht und die Ergebnisse mit dem Bericht „2023 Global Education Monitor“ vorgelegt. Der Untertitel „Technologie in der Bildung: Ein Werkzeug zu wessen Nutzen?“ verdeutlicht die Fragestellung. Das Ergebnis: Bei den aktuellen IT-Konzepte für Bildungseinrichtungen stehen nicht das Lernen und der pädagogische Nutzen im Mittelpunkt, sondern wirtschaftliche Interessen der IT-Anbieter und Aspekte der Datenökonomie. Das Ziel des Berichts ist, den Einsatz von Informationstechnik an den Bedürfnissen und zum Nutzen von Lernenden auszurichten statt an Partikularinteressen der IT-Wirtschaft und einzelner Medienanbieter. Von Ralf Lankau
Lernen ist Aufbrechen zu Neuem; Bildung eröffnet Horizonte. Das ist anspruchsvoll. Lehrpersonen agieren vielfach unter Bedingungen der Unsicherheit. Dabei tragen sie eine hohe Verantwortung. Freiheit ist das notwendige Korrelat. Gedanken zum Schuljahresbeginn. Von Carl Bossard
Der Deutsche Ethikrat hat eine Stellungnahme zu den die Auswirkungen digitaler Technologien auf das menschliche Selbstverständnis und Miteinander veröffentlicht. Im aktuellen Infobrief 01/2023 sind die Empfehlungen u.a. für Bildung separat abgedruckt. Diese Empfehlungen werden hier zur Verfügung und zur Diskussion gestellt, da sie direkte Auswirkungen auf das Unterrichten und den Einsatz (oder Nicht-Einsatz) solcher Technologien) begründen.
Die schwedische Regierung machte ihre Entscheidung, Vorschulen verpflichtend mit digitalen Geräten auszustatten, rückgängig. Die neue Position fußt wesentlich auf der (hier in Schwedisch und Deutsch zur Verfügung gestellten) Stellungnahme des Karolinska Instituts. Von Peter Hensinger und Ralf Lankau
ChatGPT ist ein Werkzeug für Menschen, die automatisierte Prozesse verstehen und einordnen können, sagt Digital-Kritiker Ralf Lankau. Für den Unterricht sieht er keinerlei Potential, aber eine große Gefahr. Interview von Uwe Ebbinghaus (FAZ) 19.06.2023
Im November 2022 hat das US-Unternehmen OpenAI den Textgenerator ChatGPT frei zugänglich ins Netz gestellt. Seither wurde ein regelrechter Hype um diese und vergleichbare Anwendungen inszeniert. Im März 2023 veröffentlichten mehr als 1000 Experten und Wissenschaftler aus der Tech- und KI-Forschung einen Offenen Brief, der ein Moratorium und den sofortigen Stopp der öffentlichen Experimente mit KI-Bots wie ChatGPT, Dall-E-2 und ähnlichen Bots fordert.
In Utah/USA hat der republikanischen Gouverneur Spencer Cox ein Gesetz unterzeichnet, das die Social-Media-Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen stark eingeschränkt und die anbietenden Unternehmen in die Pflicht nimmt.
Lehren aus der Pandemie (Beltz 2023). Covid-19 war mit Schulschließungen, Fernunterricht und Kontaktsperren ein bislang unbekannter Einschnitt für Bildungseinrichtungen. Mit Beiträgen aus Wissenschaft, Schulpraxis und Kinderheilkunde.
„Ein amerikanisches Internat verbietet Smartphones. Die Wirkung auf Jugendliche sei positiv. Artikel der Neue Züricher Zeitung vom 28.11.2022
oder: Über die Rückbesinnung auf die sinnliche Welt (aisthesis) zur Rückgewinnung der Handlungsfähigkeit in der Realwelt. Über den Wechsel von einer passiven Konsumhaltung in den aktiven, diskursiven und emanzipierenden Umgang mit Medien durch eigene Gestaltungspraxis. Von Ralf Lankau
Zwei Studien der Kaufmännische Krankenkasse (KKH) von 2020 und 2022 über Zeiträume von jeweils zehn Jahren belegen die zunehmenden Sprachdefizite und Sprechstörungen von Kindern und Jugendlichen. Diese Schwächen verhindern die persönliche Entwicklung, erschwert oder verhindert Bildungsprozesse, weil das Sprechen unsere primäre Form der Kommunikation und Grundlage der Teilhabe an der Gemeinschaft ist.