Erstaunliche Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Folgerung
Stellungnahme Bündnis für humane Bildung zur Bestandsaufnahme der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ (10. Mai 2026)
Stellungnahme Bündnis für humane Bildung zur Bestandsaufnahme der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ (10. Mai 2026)
Künstliche Intelligenz, Avatare, (Chat)Bots und Digitalpakte: Das ABC der Dehumanisierung von Schule und Unterricht. Von Ralf Lankau und Peter Hensinger, in: umwelt – medizin – gesellschaft | 39 | 1-2026 (Preprint)
Wer sich wundert, warum Deutschland beim Schutz der Kinder und Jugendlichen (Stichwort Regeln für die Smartphone- und Social Media-Nutzung Minderjähriger ) vor den kommerziellen Interessen der Tech-Monopole so massiv hinterherhinkt, sollte schauen, wer in der Berliner Republik das Sagen hat: Lobbyarbeit als Bildungspolitik.
Auch bei KI: Es bleibt die Frage nach den richtigen Fragen. Von Susanne Rohland
Zuerst erschienen in Lunapark21 – zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie, Heft 68 (Frühjahr 2026) mit dem spezial Mustererkennung: KI, Technik, Herrschaft.
Künstliche Intelligenz stellt Effizienz- und Machtfragen neu. Von Klaus Meier
Zuerst erschienen in Lunapark21 – zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie, Heft 68 (Frühjahr 2026) mit dem spezial Mustererkennung: KI, Technik, Herrschaft.
Endlich wird auch in Deutschland parteiübergreifend über die notwendige Einschränkung und Regulierung von „Social Media“ debattiert. Das Ziel sind verbindliche Regeln für digitale und netzbasierten Medien für Minderjährige, wie es für alle anderen Medien Praxis ist.
Seit November 2022 sind Apps der „generativen Künstlichen Intelligenz“ (genAI) auf dem Markt. Wie nicht anders zu erwarten, fordern Anbieter, Wirtschaftsverbände und die üblichen Stiftungen den KI-Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen, begleitet von den üblichen Digitalenthusiasten, Influencer und „Bildungsaktivisten“. Dumm nur, dass man wenig lernt, wenn man diese „Bullshit Generatoren“ (Stallmann, 2026) im Unterricht und (Hoch)Schulen einsetzt statt sich selbst etwas zu erarbeiten.
Aufruf der Initiative „Unblack the Box“ zur kritischen Auseinandersetzung mit dem digitalen Omnibus der Europäischen Kommission.
Auf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer. Prof. Dr. Ralf Lankau im Gespräch mit Peter Hensinger
Warum Klarnamen im Web für den demokratischen Diskurs notwendig sind.
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, plädiert für Klarnamen im Netz aus, So könnten Hass und Hetze eingedämmt, die Diskurskultur im Netz rationaler gestaltet, das Netz „entgiftet“ werden. Sofort kommt Widerspruch aus Internet-Community und Presse – als sei Meinungsfreiheit an das Recht auf Anonymität gekoppelt oder man müsse in sozial nur genannten Medien aktiv sein, um diese zu kritisieren. Eine Gegenrede.
In Australien gilt seit dem 10. Dezember 2025 das weltweit erste Verbot für kommerzielle Social-Media-Angebote für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Erst ab diesem Alter dürfen Dienste wie Facebook, Instagram & Co. genutzt werden. (1). Der entscheidende Schachzug der australischen Regierung: Die Anbieter selbst müssen die Altersabfrage organisieren und sicher stellen, dass geltende Rechtsnormen eingehalten werden.
Publikation der AG „Gegen die Ökonomisierung der Bildung“ in der GEW Hessen, erschienen im Dezember 2025. Das Arbeitsgruppenteam: Dr. Gabriele Frenzel, Maria Heydari, Günter Köhler, Thomas Sachs, René Scheppler, Herbert Storn, Eva Maria Wehrheim.
Immer mehr KI-generierte Bücher, Podcasts, Websites und Videos verändern die Wahrnehmung der User und den öffentlichen Diskurs. Auch die Wissenschaft wird durch Hunderttausende von gefälschten Studien in ihrem Kern – der Suche nach validen, beleg- und prüfbaren Aussagen – diskreditiert. Mit der Stockholm Declaration versucht eine Gruppe von Forschern, den organisierten Wissenschaftsbetrug zu stoppen.
Eine Gruppen von 16 deutschsprachigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben „10 Regeln für eine digitale Welt“ formuliert, um Individuen, Organisationen und Institutionen an die gemeinsame Verantwortung für einen demokratischen Umgang mit und einen humanen Einsatz von Digitaltechniken zu erinnern.
Zu den Untoten der technikaffinen Bildungsbürokratie gehört die Fiktion, Lernprozesse und ganze Bildungsbiographien nach ökonomischen Prinzipien organisieren, durch Medien(technik) standardisieren und durch kleinteilige Prüfung und Vermessung Lernleistungen und Lernerfolge steuern zu können. Gemeinsam ist diesen Ansätze aus Ökonomie und IT die De-Humanisierung von Schule und Unterricht durch Datafizierung und die Logik der iT. Kommentar von Ralf Lankau.