Menschen als Datenobjekte im Netz

Wer sich für das „Internet der Dinge“ mit seinen Millionen von Geräten begeistert, die allesamt Daten ins Netz senden und via Web gesteuert werden können, sollte auch die andere Seite der Medaille nennen. Für die Digitalisten aus dem Silicon Valley – und für Versicherungen, Internet-Dienstleister, eShop-Betreiber oder z.B. eLearning-Anbieter – sind auch Menschen nur Datenobjekte im Netz, die via Smartphone, Web und App kontrolliert und gesteuert werden können. (Aus: Lankau: Dot.Com-Phantasien vs. Pädagogik; erscheint 2017)

„Digitales“ Befreiungspathos als Instrument der Unfreiheit

Lehrkräfte sehen sich gegenwärtig einem energischen Willen zur Digitalisierung der Schulen und des Lernens gegenüber. Die notwendige Auseinandersetzung damit darf nicht unbesehen affirmativ, kann auch nicht lediglich indifferent, sie muss kritisch-prüfend und Rechenschaft einfordernd sein. Gastbeitrag von Dr. Burkard Chwalek, Bingen

Trojaner in Berlin: Neues Netzwerk für den Bundestag

Seit Anfang Mai 2015 werden die Computer-Netzwerke des Deutschen Bundestags von Hackern attackiert. Da die Hacker mittlerweile über den „Generalschlüssel“ (d.i. Administrator-Rechte) verfügen, ist das gesamte Netzwerk mit seinen über 20.000 Rechnern nach Aussage der Experten nicht mehr zu retten.

Das digitale Debakel – fördert das Internet Transparenz, Wohlstand und Demokratie?

In „Das digitale Debakel“ zertrümmert der einstige IT-Start-up-Gründer Andrew Keen die Mythen der Digitalisierung; Profiteure seien einige wenige Player wie Google, Facebook oder Airbnb. Von Peter Rath-Sangkhakorn

Die Lüge der digitalen Bildung

Buchbesprechung von Ralf Lankau zu Lembke; Leipner: Die Lüge der digitalen Bildung (2015). Wer heute im Mainstream der öffentlichen Diskussion zu Bildungsfragen mitschwimmen will, sollte das Hohelied des Digitalen singen. Digital ist gut, digital ist besser. Oder?