Demokraten nennen ihren Namen und zeigen ihr ein Gesicht

Warum Klarnamen im Web für den demokratischen Diskurs notwendig sind.
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, plädiert für Klarnamen im Netz aus, So könnten Hass und Hetze eingedämmt, die Diskurskultur im Netz rationaler gestaltet, das Netz „entgiftet“ werden. Sofort kommt Widerspruch aus Internet-Community und Presse – als sei Meinungsfreiheit an das Recht auf Anonymität gekoppelt oder man müsse in sozial nur genannten Medien aktiv sein, um diese zu kritisieren. Eine Gegenrede.

Hilfeschrei der Wissenschaft gegen systematischen Betrug durch KI

Immer mehr KI-generierte Bücher, Podcasts, Websites und Videos verändern die Wahrnehmung der User und den öffentlichen Diskurs. Auch die Wissenschaft wird durch Hunderttausende von gefälschten Studien in ihrem Kern – der Suche nach validen, beleg- und prüfbaren Aussagen – diskreditiert. Mit der Stockholm Declaration versucht eine Gruppe von Forschern, den organisierten Wissenschaftsbetrug zu stoppen.

Future Foundation: 10 Regeln für die digitale Welt

Eine Gruppen von 16 deutschsprachigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben „10 Regeln für eine digitale Welt“ formuliert, um Individuen, Organisationen und Institutionen an die gemeinsame Verantwortung für einen demokratischen Umgang mit und einen humanen Einsatz von Digitaltechniken zu erinnern.

Bildungs-TÜV statt Pädagogik

Zu den Untoten der technikaffinen Bildungsbürokratie gehört die Fiktion, Lernprozesse und ganze Bildungsbiographien nach ökonomischen Prinzipien organisieren, durch Medien(technik) standardisieren und durch kleinteilige Prüfung und Vermessung Lernleistungen und Lernerfolge steuern zu können. Gemeinsam ist diesen Ansätze aus Ökonomie und IT die De-Humanisierung von Schule und Unterricht durch Datafizierung und die Logik der iT. Kommentar von Ralf Lankau.

Maschinen wie wir und Menschen als Maschinen

Wie KI und Bots die Welt retten (sollen) – und was der Haken an der Sache ist. in: Schäffer, B., Lieder, F.R. (Hrsg.) Maschinen wie wir? (Springer Gabler, Wiesbaden, Oktober 2025)

Die pädagogische Wende

oder: Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten. Erweiterte Schriftfassung des Vortrags am 5. September 2024 bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Frankfurt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vom (Un)Sinn ökonomisierter Bildung: Pädagogik zwischen Technisierung und Resonanz“ der Arbeitsgruppe „Gegen die Ökonomisierung der Bildung“ an der Universität Frankfurt (6 Veranstaltungen von September 2024 bis Februar 2025).

Grenzen generativer KI-Textproduktion im Lichte wissenschaftlicher Qualitätskriterien

Ein Beitrag zu Gütekriterien und Grenzen wissenschaftlicher Texterstellung mittels generativer Künstlicher Intelligenz. Von Sabine Anand und Birgit Spies . Veröffentlicht am 17.09.2025. Aktualisiert am 17.09.2025

Humane Intelligenz und Autonomie …

… statt Steuerung durch IT und KI oder: Von Norbert Wieners Kybernetik zu Chat GPT. Ausgangspunkt der Diskussionen über vermeintlich «intelligente» technische Systeme waren zehn interdisziplinär besetzte Macy Conferences von 1946 bis 1953. Das Ziel dieser Tagungen war es, eine Universalwissenschaft zu entwickeln, mit der man gleichermaßen die Funktionsweise des menschlichen Gehirns wie elektronischer Systeme (insbesondere Computer) beschreiben könne. Jetzt kommen diese Systeme als KI in die Schulen.
Von Ralf Lankau, publiziert in: Fromm Forum (Deutsche Ausgabe, 2025, Tübingen)

Human intelligence and autonomy …

… instead of control by IT and AI or: From Norbert Wiener’s cybernetics to Chat GPT.
The starting point for discussions about supposedly “intelligent” technical systems were ten interdisciplinary Macy Conferences from 1946 to 1953. The aim of these conferences was to develop a universal science that could be used to describe the functioning of both the human brain and electronic systems (especially computers). Now these systems are being taught in schools as AI.
By Ralf Lankau, published in: Fromm Forum (German edition, 2025, Tübingen)

Das Silicon Valley: Räuber und ihre Anwälte

Wer bislang noch Illusionen gehabt haben sollte über das Vorgehen der IT-Monopole aus dem Silicon Valley und deren Umgang mit Nutzerdaten oder Mitbewerbern, sollte den Vortrag von Eric Schmidt an der Stanford Business School hören oder lesen. Da Schmidt glaubte, dass es sich um eine interne Veranstaltung handelt, sprach er ungewohnt offen über Akteure, StartUps und den internationalen Wettbewerb. Von Ralf Lankau

KI im Unterricht: Neues vom Digitalisierungswahn

Digitale Medien sind Informationsträger, die mit digitalen Techniken, u.a. algorithmisch oder mit „generativer Intelligenz“ arbeiten. Das Problem besteht u.a. darin, dass Bilder nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden können und der Rezipient den Wahrheitsgehalt von Texten mit wissenschaftlichen Methoden überprüfen müsste. Ein Gastbeitrag von Stephan Schimmelpfennig (zuerst erschienen in: HLZ 6/21 S.18-19)

Wenn der Chatbot das Denken übernimmt … (Teil I)

Warum automatisierte Datenverarbeitung keine Intelligenz ist, in Schulen weiter selbst gelernt werden muss – und Anstrengung lohnt.(Teil I) Erschienen in: Katholische Bildung, Verbandsorgan des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen e.V, (VkdL), Heft 5/6 Mai/Juni 2024, S. 127-131. Von Ralf Lankau

Wenn der Chatbot das Denken übernimmt … (Teil II)

FAQ: KI und Unterricht – Fragen und Antworten (Teil II) . Erschienen in: Katholische Bildung, Verbandsorgan des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen e.V, (VkdL), Heft 5/6 Mai/Juni 2024, S. 131-140. Von Ralf Lankau