Thesenpapier zur IT-Infrastruktur für Schulen

Die Kultusministerin Theresa Schopper hat in einer Pressemitteilung vom 23. Juli 2021 allen Schulen, die aktuell IT-Dienste von BelWü nutzen, einen Fahrplan für den angeblich notwendigen Übergang zu anderen Anbietern angekündigt und erklärt, dass es für die Schulen und ihre Schulträger „eine klare Perspektive“ geben wird. Die unterzeichnenden Organisationen weisen darauf hin, dass es bei der Vielzahl an Leistungen, die von BelWü für Schulen erbracht werden, exakt an dieser „klaren Perspektive“ fehlt.

Landtag Hessen: Stellungnahme Lankau (August 2017)

Schriftliche Stellungnahme Lankau zur Öffentlichen mündlichen Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwick­lung zum Thema DIGITALISIERUNG (19/4111; 192896; 194357) 16. und 17. August 2017

Schüler werden gesehen wie Lernmaschinen

„Die einzigen Nutznießer von Digitalagenda und Digitalpakt sind IT-Firmen – auf Kosten der Schülerinnen und Schüler“, sagt Ralf Lankau. Sarah Beha hat mit dem Offenburger Professor über Medienkompetenz, Bildungsgerechtigkeit und seine Zukunftsprognosen gesprochen. (Das ganze Interview in der Badischen Zeitung vom 21.6.2017)

Falsch zitiert und falsch gemeldet

Am 10. Mai 2017 veröffentlichte der „Aktionsrat Bildung“ der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) das Gutachten „Bildung 2030“. Die Kernbotschaft: Schulen müssen digitaler werden. Das Problem: In der Studie, auf der die Pressemeldung basiert, steht exakt das Gegenteil.

Think different or: Three thesis and a paradox

Abstract for the lecture at Symposium: Economization. Commodification. Digitalization. The Emergence of a Global Education Industry, 15-17 February 2017 at Goethe University, Frankfurt am Main

Der Kaiser ist ja nackt (Teil II)

Landtag Düsseldorf. 94. Sitzung am 4. Mai 2016 (E 16/1636). Anhörung der Sachverständigen zum Antrag der Fraktion der FDP „Digitale Bildung und Medienkompetenz in den Schulen stärken“ (Auszug aus dem Protokoll; Statement Lankau, S. 41-44)

Demaskierung des Digitalen durch ihre Propheten

Computer und Computerstimme als Erzieher? Unter dem Titel „Ein Lehrer für mich allein“ publizierte die ZEIT einen Artikel von Fritz Breithaupt über die seines Erachtens unvermeidbaren „dramatischen Veränderungen des Lernens“ durch Computerprogramme und Sprachsysteme. Eine Digitaleuphorie als Dystopie, in: Die Zeit Nr. 5 vom 28. Januar 2016

Erste Stimmen gegen Digitalzwang und Onlinekontrolle

Nach EU-Präsident Martin Schulz fordert jetzt auch der Bundesjustizminister Heiko Maas digitale Grundrechte ein. Zwar ist das sprachlich etwas missverständlich (was wäre das Äquivalent der analogen Grundrechte?), aber das Ziel ist richtig: Das Primat des Rechts vor der Herrschaft des technisch Machbaren.